Projekt “Immerdraußen” Sommer & Herbst

Heute ist der „World Mental Health Day“ – der Tag der mentalen Gesundheit, passender gehts gerade nicht, denn genau das ist es, was derzeit auf verschiedenen Ebenen verspielt wird. Nach 2 Wochen „immerdraussen“ fällt vieles ab, rückt wieder an einen Platz, wohin es gehört. Mehr Platz und Raum für Zeitlosigkeit, Klarheit, Fokussierung entsteht und eine Rückkehr und Zuwendung zur Erde. Diese Erde die so wichtig für uns ist, nicht wir für sie, sie für uns. Wir entspringen ihr und wir gehen dahin zurück, genug Verantwortung um achtsam mit dem gegebenen umzugehen. Doch wie?

Wahrnehmen was ist, Sonne, Mond, Sterne, Wald, Wiesen, Regen, Bäume die sogar in den Städten für uns da sind. Das Wunder eines jeden Tages dankbar begrüßen und das als das Essentielle betrachten, daraus Kraft schöpfen um sich sozial und politisch da zu arrangieren was zum Wohle aller dient und nicht einer Massenhisterie zum Opfer fallen. Der Abstand tut gut, ja wirklich aus der Ferne betrachtet und aufs Meer blickend wird alles wieder eins, Kraftvoll aus sich heraus strahlend und die Maskerade erlischt.

Ein paar Impressionen zum Eintauchen habe ich zusammen gestellt, das Areal um die Campingzone Argentario bietet so viele Möglichkeiten, Wandern, Schwimmen, Strandspaziergänge, selber Kochen mit Bio-Produkten von La Selva (gleich um die Ecke), barfuss gehen auf dem Pinienwaldboden (auf dem auch das Zelt steht). Letzteres hat dicht gehalten trotz manchmal langer Regengüsse oder heftiger Gewitter, Gewitter wo selbst bei geschlossenen Augen die Blitze klar sichtbar waren und der Donner direkt danach schon leichte Angst einflösste (obwohl es ja damit rein rational nicht mehr gefährlich war, erschien es umwerfend beeindruckend für das Trommelfell).

Tag für Tag mehr sehen, kunstvolle Muschelarrangements, Sandbilder geformt von den Wellen der Nacht, klare Strukturen der Wolken, sich verändernder Himmel mit dem Kommen und gehen der Sonne. Freier Atmen – jeden Tag tiefer langsamer freudvoller erfüllender – Dankbarkeit in jeder Pore. Eine Art von Bescheidenheit in all der Fülle fühlen.

Dazwischen immer wieder Tandava, den mystischen Tanz aus dem Tantra Yoga, Hatha-Yoga, bewusste Körper-Erfahrung und Meditation.

“Lass die unnötigen Vorstellungen fahren,

gib den Raum dem Sehnen bis zur Auflösung zurück.

Kehre heim zur Innigkeit des Selbst.

Seuch es nicht außen.

Dann bewohnt die Leere den Raum.”

Lalla

Neben all dem gab es richtig viel gutes Veganes gesundes Bio-Food – liebevoll zubereitet – langsam (bedingt 🙂 ) genoßen und natürlich aus einer self-made Bowl aus der eigenen Keramik-Werkstatt.

So bleibt dankbar dieses Paradies wieder zu lassen und weiter zu fahren, zu gehen und zu leben. Immer bewusst: das wahre Abenteuer ist in-side.

Kulturelles Highlight: Daniel Spoerri Skulpturengarten

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Scroll to top